Hurtiguten Reisebericht September 2017 – Tag 9

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  • 14. September 2017

14.09.2017 – Hammerfest, ein Mitternachtsbierchen in Tromsø und ein „Hammer“ – Nordlicht!

Der Wind ist noch immer kräftig, das Wetter ist im Grunde aber gut. Die Aussichten auf die nächsten Tage sind schon irgendwie unglaubwürdig gut. Noch wichtiger: der Wert für eine mögliche Polarlicht-Sichtung liegt wieder bei 6 und das klingt sehr vielversprechend!

Für den Vormittag biete ich eine kleine Wanderung an. Quer durch den Ort, also ca. 300 Meter, bis zum Fuß eines Steilhangs. Von hier aus führt uns der „Gamle Veg“ (alter Weg) in Serpentinen nach oben, was ihm eine weitere Bezeichnung eingebracht hat: „Zickzackweg“.

Zwischendurch kann man sich etwas ausruhen. Der Weg ist recht uneben, es liegt viel Schotter und die eingebauten Stufen haben alle sehr unterschiedliche Tritthöhen. Für Gäste mit Gehbehinderung ist dieser Weg also nicht geeignet. Das Schuhwerk sollte auf jeden Fall rutschfest sein. Belohnt wird man allerdings mit einer tollen Aussicht über die Stadt und die Küste.

Anschließend spazierten wir zu einer kleinen Kirche, der ich immer wieder einen Besuch abstatte, wenn ich dort bin. Sie ist alles andere als spektakulär, aber irgendwie nett. Ein Norweger würde das Gefühl mit „hjemelig“ bezeichnen, also „heimisch“.

Der weitere Nachmittag verläuft ruhig. Die schöne Gebirgslandschaft zieht an einem vorbei. Ein überteuerter Cappuccino im Café Multe ist für mich irgendwie zwingend notwendig, um die Atmosphäre vollständig zu genießen…

Polarlichter über Tromsö!

Ca. 1 Stunde vor Ankunft in Tromsö waren sie wieder da. Es erfolgte die Borddurchsage, dass Polarlichter am Himmel zu sehen sind – wie immer in drei Sprachen. Also erfolgte das nun schon eingespielte Prozedere: Kamera geschnappt, in den Pulli gezwungen, eine Jacke drüber und die Mütze auf „halb acht“ gebracht. Nix wie raus hier! Ein paar Impressionen davon finden Sie unten im Bildteil.

Für den Abend hatte ich angekündigt einen Mitternachtsspaziergang in Tromsö zu unternehmen, während andere Hurtigrutengäste eventuell am Mitternachtskonzert teilnehmen. Es stellte sich aber heraus, dass meine Freundin Heike und ich die einzigen waren, die vor der Tür standen. Spontan beschlossen wir den Kontakt zu Einheimischen zu vertiefen und besuchten eine Kneipe. Natürlich waren wir dadurch gezwungen ein Mitternachtsbierchen zu trinken. Mehr als eins kann man sich in Norwegen ja nicht leisten. Gesagt, getan!

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