2014 Tag 12 Dovrebahn und Heimflug

By 21. Mai 2014 No Comments

Dovrebahn und Heimflug

Und irgendwann endet jede Reise – und damit auch dieses Reisetagebuch.

Früh am Morgen werden unsere Reiseteilnehmer heute ihre Kabinen auf der MS Finnmarken räumen, vielleicht nochmal einen letzten Blick auf das Schiff werfen, das für 11 Tage ihr Zuhause war, um zum Abschluss der Reise die Fahrt mit der Dovrebahn durch das längste Tal Norwegens und vorbei am größten See Norwegens zu genießen. In Gardermoen werden sie den Flieger besteigen und „wie im Fluge“ nochmals die letzten gemeinsamen Erfahrungen austauschen, bevor wieder jeder seine eigenen Wege gehen wird. Aber keine Sorge: Alle haben sich infiziert. Sie tragen jetzt den Norwegen-Virus in sich und bei vielen wird er im Laufe der Zeit „Behandlung“ erfordern: Sie werden Norwegen und die HURTIGRUTEN erneut besuchen.

Ob der Wecker noch den Heimweg schafft?

Der Wecker reißt mich aus meinem Schönheitsschlaf. Ich guck ihn an und er teilt mir mit, dass es bereits 06:00 Uhr ist. Sechs Uhr denk ich – ja spinnt der denn komplett? Ich wollte mich schon wieder umdrehen, als es mir so langsam dämmerte. Heute ist der Tag der Abreise!

Also gut – raus aus den Federn, ab ins Bad. Zum Glück war der Koffer weitestgehend schon gepackt, so dass einem frühen Frühstck nichts mehr im Wege stand.

Wie bitte geht´s zum Bahnhof?

Für 60 NOK p.P. kann man bei HURTIGRUTEN einen Transfer zum Bahnhof kaufen. In Anbetracht der kurzen Distanz ein stolzer Betrag. Bei zwei Gästen sollte man sich ein Taxi kommen lassen, denn das ist auch nicht teurer.

Der Zug kam pünktlich nach norwegischen Verhältnissen: 8 Minuten vorher. So blieb uns ausreichend Zeit, gemütlich das Gepäck zu verladen. Bei bestem Wetter ging es auf die knapp 7-stündige Fahrt nach Oslo Flughafen, für einige Gäste dann weiter nach Oslo Hauptbahnhof.

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr?

Die Fahrt ist immer wieder ein Erlebnis, da die Landschaft im Landesinneren von der Küste deutlich abweicht, wie Sie bald an den Fotos sehen können. Die Sitze sind bequem, es gibt ein kleines Restaurant an Bord. Wir hatten das seltene Glück,   Bisons   Moschusochsen zu sehen. Ein Elch stand im Wald und Rentiere gab es auch.

Mehr kann ich den Gästen wirklich nicht bieten. Wie sieht es denn nun mit Ihnen aus, geehrte Leserin, geehrter Leser? Darf ich Sie beim nächsten mal begleiten?

Herzliche Grüße Ihr

Nils Rautenberg

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