2014 Tag 11 Der gemütliche Tag mit Captains Dinner

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  • 20. Mai 2014

Der gemütliche Tag mit Captains Dinner

Wettschlafen mit der Sonne

Der letzte Seereisetag hat heute begonnen. Wir laufen die Häfen Ørnes, Nesna, Sandnessjøen, Brønnøysund und Rørvik an. Ein Blick aus der Kabine bedeutet mir: Nils – leg Dich wieder hin und genieße das warme und bequeme Bett! Es war stark bewölkt und insgesamt sah es danach aus, dass auch die Sonne noch nicht aufgewacht war. Da der erste Gedanke fast immer der Beste ist, drehte ich mich um und verschlief den kleinen Ort Ørnes. Egal, denn eine Viertelstunde Aufenthalt reicht nicht für einen Landgang.

Minutt for minutt 
Viertelstunde für Viertelstunde

Wie gewöhnlich war das Frühstück ausgesprochen lecker. Es stellte sich bis zum Abend heraus, dass die Sonne den ganzen Tag verschlafen hatte und sich erst zaghaft gegen 22:00 Uhr meldete. Ich vermute, Sie hatte ein schlechtes Gewissen. Und das zu Recht.

Da auch Nesna nur eine Viertelstunde Aufenthalt hatte, schipperten wir ohne Ausstieg einfach weiter Richtung Sandnessjøen. Fahrplangemäß waren wir hier 30 Minuten und ich nutzte die Gelegenheit, mir in der kleinen aber netten Fußgängerzone die Beine zu vertreten. Bei dieser Kurztour begleitete mich at hoc einer meiner Gäste.

Mit sanfter Zunge über böse Zungen

Warum Hurtigruten in Sandnessjøen nur 30 Minuten, in Brønnøysund aber 1¼ Stunden Aufenthalt hat, bleibt mir unklar. Böse Zungen könnten behaupten, man macht das nur, damit der Ausflug Atlantikveien angeboten werden kann. Der Ort bietet als Attraktion ein mittelgroßes Shoppingcenter und sonst eigentlich nix besonderes. Immerhin für uns die Möglichkeit, einen Supermarkt zu besuchen und Souvenirs einzukaufen (z.B. Lachs). Hier konnte ich mit den Gästen entlang der Regale stöbern. Es wurden Querverweise zu den deutschen Lebensmittelläden gezogen und der Unterschied zwischen Ørret (Forelle) und Lachs, sowohl am Stück als auch in Scheiben erklärt.

Einer der vielen kleinen Unterschiede zu einer Individual- und einer begleiteten Gruppenreise!

Nebel auf Aktivurlaub:
Engagiert bis in den letzten Tropfen

Nachmittags zog ein engagierter Nebel auf. Er war so tüchtig, das er uns komplett die Sicht auf den Torghattan versperrte. Anstatt das große Loch zu sehen, gucken wir stattdessen in eine trübe Suppe. So richtig gestört hat das keinen, denn jeder hat für sich auf seine Art den Tag genossen.

In Rørvik lag die MS Lofoten mit uns am Kai und bis heute hatte ich es noch nicht erlebt, dass der Andrag beim Schiffsbesuch so groß war. Rund 100 Gäste der MS Finnmarken stürzten sich regelrecht auf das Schiff, um die alte Dame zu erkunden. Wir warteten eine Weile ab bis sich die Zahl der Besucher reduzierte und gingen dann auch auf Stippvisite. Nach wie vor ist es ein sehr schönes Schiff für Nostalgiebegeisterte.

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