2014 Tag 05 Überquerung des Polarkreises

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  • 14. Mai 2014

Überquerung des Polarkreises

In Ørnes hatten wir vormittags nur einen kurzen Stopp, so dass wir dort nicht von Bord gegangen sind. Heute wird es ein langer Tag mit vielen Höhepunkten. In Bodø reisen wir zum Saltstraumen, dem Gezeitenstrom. Anschließend fahren wir über den Vestfjord zu den Lofoten mit kurzem Aufenthalt in Svolvær. Gegen 23:30 Uhr fahren wir vom Raftsund in den Trollfjord ein, einer der Höhepunkte der Reise.

Der Schnee von Bodø ist keine Ente

Kurz vor Ankunft in Bodø beginnt es leicht zu schneien – im Grunde das letzte was ich erwarte und auch das letzte was ich mir für unseren Ausflug wünsche. Am Hafen Bodø angekommen sollte eigentlich ein Maxitaxi auf uns warten, das war aber nicht der Fall. Irgendwas hat da nicht geklappt. Da die Zeit in Bodö für den Ausflug nur sehr begrenzt ist, entschließe ich mich kurzerhand dazu, die Gruppe in den Bus zu lotsen, der anderen Gästen diese Tour ebenfalls anbietet.

In Bodø war Hochsaison für Straßenbau (seit Nils´ letztem Besuch)

Auf dem Weg zum Saltstraumen durchquert der Bus die Innenstadt, die keine größeren Höhepunkte zu bieten hat. Die Stadtrundfahrt kostet uns für den Saltstraumen wertvolle Zeit. Auf der Überlandfahrt stellt sich heraus, dass es eine neue Brücke gibt, die unsere Fahrt verkürzt.

Am Straumen angekommen fährt der Bus einmal über die Brücke und wieder zurück. Gewöhnlich laufen wir über diese Brücke und können dabei das Verhalten des Stromes genau beobachten. Der Bus dagegen hält auf dem großen Parkplatz, von dem aus wir 20 Minuten Zeit haben, um an den Strom zu gehen. Das einzige Highlight für mich: Ich bekomme endlich die Eiderenten vor das Objektiv, die auf der Insel Runde immer vor uns geflüchtet sind.

Die Tunnelbauer waren ebenso fleißig

Auch die Rückfahrt verkürzte sich, da es mittlerweile einen Tunnel gibt, den wir benutzen können. Insgesamt für mich ein eher enttäuschender Ausflug und ich entscheide mich, unseren Gästen das bezahlte Geld dafür komplett zu erstatten.

Ach ja, das Wetter …

Das Wetter ist mittlerweile wieder schön geworden, so dass uns eine wunderschöne Fahrt über den Vestfjord beschert wurde. In Svolvær bummelten wir ein wenig durch den Ort. Für mehr reichte die Zeit nicht, da die Liegezeit der MS Finnmarken nur 40 Minuten betrug und der Kapitän die Verspätung aufholen wollte. Das war aber nicht so schlimm, denn die Gäste warteten gespannt auf den Höhepunkt des Tages – den Trollfjord!

Trommelwirbel, Trommelwirbel, Trommelwirbel …

Die Einfahrt ist immer wieder etwas besonderes. Ich war zwar schon häufiger hier, aber ich mag es die Gesichter der Menschen an Bord zu beobachten, die dieses Erlebnis das Erste mal haben. Da sieht man die Vielfalt der positiven Gefühle. Überrascht, teils ehrfürchtig, oder einfach nur die volle Freude – das ist schon eine tolle Sache.

Es ist kurz nach Mitternacht, als wir den Fjord verlassen und es wird Zeit, die Koje aufzusuchen…

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