Inseln

(Halb-) Insel Bygdøy

Schöne alte Schiffe …

Die Museumshalbinsel Bygdøy gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Oslo. Auf ihr befinden sich das Fram-Museum, als auch das Kontiki-Museum, sowie das Volksmuseum und das Fischereimuseum. Zudem bietet die Halbinsel einen tollen Panoramablick auf die Kulisse der Stadt Oslo. Zwischen der Insel und der Innenstadt verkehrt ein kleines Passagierschiff. Es legt vor dem Rathaus am Kai ab. Alternativ dazu können Sie per Bus zu den Museen gelangen. Für einen Besuch empfiehlt sich der Erwerb der OsloCard, da Sie dann bares Geld sparen werden.

Im Fram-Museum ist die historische MS Fram aufgedockt. Fridtjof Nansen & Roald Amundsen waren die beiden bedeutentsten Polarforscher Norwegens, wenn nicht, sogar der Welt. An den Wänden des Museums hängen zahlreiche Geschichten über die Polarfahrten der Beiden. Wirkilch interessant anzusehen, bzw. anzulesen. Sie können einen großen Teil des Schiffes besichtigen – sozusagen hautnah. Mit ihr war Nansen drei Jahre auf Polarexpedition und machte im Jahre 1896 den kleinen Ort Skjervøy weltbekannt, als er auf der Rückkehr mit seiner Fram dort anlegte.

Im Museum Kon-Tiki können Sie das Floß aus Balsaholz bewundern, mit dem der Forscher Thor Heyerdahl 1947 über den Pazifik segelte. Darüber hinaus finden Sie hier historische Wikingerschiffe aufgebaut.

Insel Gjesværstappan

Vogelparadies Gjesvær

Das Naturreservat Gjesværstappan liegt in der Nähe des kleinen Fischerdorfs Gjesvær auf der Nordkap-Insel Magerøya. Sie ist nur per Boot erreichbar. Betreten darf man die Insel nicht. Es ist eins von insgesamt drei  Vogel-(beobachtungs-)paradiesen in Norwegen. Tausende von Bass- und Blautölpeln finden Sie hier. Dazu gibt es die possierlichen Pappageitaucher (saisonal) zu beobachten. Natürlich sehen Sie hier auch die Adler! Eiderenten und Möven schwimmen, bzw. fliegen das ganze Jahr über

Mit dem Landausflug 6B (Vogelbeobachtung in Gjesvær) bringt Sie in den Sommermonaten in dieses Naturreservat. Es ist eine sehenswerte Alternative zum Nordkap-Ausflug (6A), der ebenfalls in Honningsvåg startet.

Kvaløya

Die Insel mit den Huskys

Die Insel Kvaløya liegt in der Nähe von Tromsø. Das dortige Villmarkssenter mit den Huskys ist das Ziel der Landausflüge 5B und 5C. Im Sommer dürfen Sie die Husky-Welpen streicheln und im Winter können Sie sich von den erwachsenen Tieren auf Schlitten durch die Schneelandschaft ziehen lassen. Zwar recht kostspielig, aber für Tierfreunde ein echtes Erlebnis.

Lofoten

80 romantische Inseln (Stand Oktobr 2015)

Lofoten – diese 1227 Quadratkilometer kleine romantische Inselgruppe mit dem Hauptort Svolvær ist seit gut 6000 Jahren von Menschen besiedelt. Heute leben die ca. 27.000 Einwohner neben dem Tourismus immer noch vom sagenhaften Fischreichtum, vorwiegend in den Rorbuer genannten bunten Fischerhäusern.

Die Lofoten gehören zur „Fylke“ (Provinz) Nordland und bestehen aus etwa 80 Inseln. Der Raftsund trennt sie von der nordöstlich gelegegenen Inselgruppe Vesterålen.

Das Filetstück Norwegens

Man nennt die Lofoten auch das Filetstück Norwegens, weil die fantastische Natur Norwegens hier noch ein Stück fantastischer ist. Es kommt nicht von ungefähr, dass viele Künstler nicht nur aus Norwegen sich die Lofoten als Wahlheimat ausgesucht haben. Der Golfstrom sorgt für mildes Klima; die teilweise hohen Berge machen einen alpinen Eindruck, und das direkt am Meer!

Die Lofotenwand ist eine beeindruckende, bis zu 1.000 m hohe Gebirgskette der Inselgruppe. Die wildromantischen Impressionen auf den Lofoten werden Ihnen ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Der weltbekannte Stockfisch

Spezialität und eine der Haupterwerbsquellen der Lofoten ist der an Holzgestellen aufgehängte, getrocknete Dorsch – der Stockfisch. Schon im Mittelalter war er ein Exportschlager, der bis weit in das Mittelmeer transportiert wurde. Er wird heute wie einst an der kühlen Meeresluft getrocknet und als Stockfisch nach Spanien, Italien und Afrika exportiert.

Während der Fangsaison zwischen Januar und März gibt es in Henningsvær, dem „Venedig der Lofoten“ keinen freien Meter Kai mehr. Hunderte von Trawlern wollen ihren Fisch entladen. Ab März wird der Dorsch auf den typischen Holzgestellen aufgehängt, um zur Spezialität Stockfisch zu trocknen.

Die Rorbuer

Das norwegische „bu“ bedeutet Wohnstätte und „ror“ ist ein Ruderer. Rorbuer stehen deshalb in der Regel direkt am Wasser und haben eine Anlegestelle für kleine Boote. Früher dienten Sie während der Fangsaison als Quartiere für die oft von weit her angereisten Fischer. Heute sind die Rorbuer meist als Ferienwohnungen ausgestattet und fördern den Tourismus.

Hurtigruten und Lofoten

Die Inselgruppe der Lofoten erreichen Sie nordgehend am Tag 4 ab Bergen gegen Abend und südgehend am Tag 9 ab Bergen ebenfalls gegen Abend, aber um 18:30 h schon ca. eine Stunde eher als nordgehend. In Svolvær, dem nördlich gelegenen Hauptort der Lofoten, haben Sie nordgehend etwa eine Stunde Aufenthalt, ausreichend für einen Besuch in der weltweit ersten und ganzjährig geöffneten Eisbar und Eisskulpturenausstellung „Magic–Ice“. Im südlichen gelegen Anlaufpunkt Stamsund ist in beiden Richtungen nur ein Kurzstopp vorgesehen.

Auf Südkurs ist der Aufenthalt erst seit 2010 auf z.Zt. 90 Minuten verlängert worden. Anfang Oktober erschienen im Netz Spekulationen über eine weitere Verlängerung des südgehenden Aufenthalts in Svolvær auf 120 Minuten. Die Spekulationen betreffen auch weitere Häfen, die am Tag 9 oder Tag 10 angelaufen werden. Aber vor 2014 wird sich nichts ändern. Bis dahin bieten noch viele Wünsche von Amtsstuben und Einwohnern reichlich Stoff für Spekulation.

Sehr beliebt ist der ca. dreistündige Busausflug (Landausflug 9B) . Auf unseren begleiteten Gruppenreisen bieten wir meist einen eigenen Lofoten-Ausflug nur für unsere Gruppe an, auf dem Ihnen der gebürtige Hamburger und seit über zwanzig Jahren in Digermulen auf den Lofoten lebende Aquarellmaler Christian–Ivar Hammerbeck „seine“ Lofoten näher bringt, u.a. bei einem Buffet mit Spezialitäten von den Lofoten in einer ehemaligen Schule.

Künstler von und auf den Lofoten

Die Magie der Lofoten wird von einigen dort geborenen künstlerisch in die Welt getragen. Musikalisch steht Kari Bremnes ganz oben an.

Aber auch Künstler aus anderen Teilen der Welt werden gern auf den inspirierenden Lofoten heimisch. Zu Ihnen gehört u.a. der in Hamburg geborene Christian–Ivar Hammerbeck:

  • Im Januar 2007 verlegte Christian-Ivar Hammerbeck sein Atelier auf die MS Lofoten. Gemeinsam mit dem Fotografen M.Vollmer machte er eine „Arbeitsreise“ längs der Hurtigruten.
  • Bereist im Herbst 1993 hat er ein ähnliches Projekt mit dem Fotografen Matthias Krause (New York) auf der alten MS Polarlys (Bj 1952) durchgeführt. Damals entstand das Aquarell- und Fotobuch „Süd-Nord-Süd“ mit Untertitel „Eine Reise mit der Hurtigrute entlang der norwegischen Küste“.
  • Das Ergebnis des künstlerischen Schaffens der Reise im Januar 2007 wurde im Februar 2007 in der „Levantehaus-Galerie“ in Hamburg in Zusammenarbeit mit HURTIGRUTEN Deutschland und von November 2007 bis Januar 2008 im Rahmen der 58.Essener Lichtwochen im Landgericht Essen in der Ausstellung „Mit der Hurtigrute zum Polarlicht“ präsentiert.
  • Die Werke sind als Bildband „Atelier Hurtigruten“ im Klartext-Verlag (ISBN: 978-3-89861-903-5, 160 Seiten, ca. 300 durchgehend farbige Abbildungen) erschienen und für 29,95 € im Buchhandel erhältlich. Abgerundet wird das Werk durch das Reisetagebuch des Ehepaar Nienhaus aus Taufkirchen, welches sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls an Bord der MS Lofoten befand.

Munkholmen

Mönchsinsel mit Festung

Die „Mönchsinsel“ Munkholmen ist eine kleine, unter Denkmalschutz stehende Insel vor Trondheim im Trondheimsfjord. Die Festung „Munkholm“, die auch als Staatsgefängnis diente, wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Obwohl nur 300 Meter vom Festlnd entfernt war es den Insassen nicht möglich auszubrehen und einfach hinüber zu schwimmen. Das Wasser ist auch im Sommer sehr frisch und die Strömung zieht Einen hinaus in den Fjord.

Von der Hinrichtungsstätte zum beliebten Badestrand

Vor dem 12. Jahrhundert galt die Insel als Hinrichtungsstätte. Danach gab es auf ihr knapp 450 Jahre lang ein Kloster, weshalb sie auch „Mönchsinsel“ genannt wird. Heute gibt es ab Trondheim eine regelmäßige Bootsverbindung und im Sommer ist die Insel ein beliebtes Ausflugsziel zum Baden und Sonnenliegen.

Runde

Geografische Lage

Die Vogelinsel Runde liegt in der Nähe von Torvik auf dem Weg nach Ålesund. Nordgehend wird das Teilstück am Tag 2 ab Bergen befahren, südgehend am Tag 12 ab Bergen. Über die „Rundebrua“ gibt es eine direkte Verbindung zum Festland. Torvik ist etwa 15 Km entfernt.

Der südlichste Vogelfelsen Norwegens

Im Sommer wird „Rundebranden“, der südlichste norwegische Vogelfelsen, von ca. 500.000 Vögeln bewohnt. In den steilen Felsen brüten über 20 Seevogelarten, u.a. etliche Möwenarten – wie z.B. Dreizehenmöwen, Mantelmöwen … -, Papageitaucher, Krähenscharben Eissturmvögel … Ein Paradies für Vogelfreunde, für die die ca. 150 Einwohner der Insel in den beiden Ortschaften Runde und Goksøyr zahlreiche Privatzimmer und Ferienwohnungen bereit halten.

Wer es noch „natürlicher“ mag: In Goksøyr gibt es einen Campingplatz. Im Sommer werden ab Runde Bootsfahrten zu den Vogelfelsen angeboten. Der Aufstieg zum Vogelfelsen ist auch für ungeübte Wanderer zu schaffen, auch wenn nach den ersten 200 Metern das Luftholen schwer fällt.

Vesterålen

Von Stokmarknes bis Harstad (Stand Dezember 2012)

Die Inselgruppe der Vesterålen passieren Sie nordgehend am Tag 5 ab Bergen und südgehend am Tag 9 ab Bergen.

Während Sie nordgehend mit Harstad den letzten Hafen auf den Vesterålen nach einstündigem Stopp bereits morgens um 8:00 Uhr wieder verlassen, gibt es auf der südgehenden Route zur gleichen frühen Stunde den etwa 4-stündigen (Landausflug 9A) von Harstad nach Sortland. Die Vesterålen sind deutlich flacher als die Lofoten, landschaftlich aber auch sehr idyllisch. Auf dem Landausflug besichtigen Sie ein interessant gestaltetes Museum und eine kleine Kirche (mit kurzem Gottesdienst) sehr malerisch am Fjord gelegen. Kurz vor Ankunft in Sortland fahren Sie über Ihr Hurtigruten Schiff (ja, Sie haben richtig gelesen – wir empfehlen, auf der rechten Seite im Bus zu sitzen).

Wenn Sie auf dem Schiff verbleiben, machen Sie zwischen Harstad und Sortland noch den Stopp in Risøyhamn. Dazu muss die Hurtigruten die sehr schmale und flache Risøyrinne durchqueren. Auch in Zeiten moderner Navigation ein Meisterstück der Seefahrt.