Hurtiguten Reisebericht September 2017 – Tag 7

By 12. September 2017 No Comments

12.09.2017 – Insel Magerøya und das Nordkap

So viel Glück mit dem Wetter! Uns steht ein wirklich schöner Tag bevor. Am Vormittag landen wir noch kurz in Harvøysund an, ein fischreicher kleiner Ort im hohen Norden. Der Wind frischte allerdings deutlich auf, als wir uns mit Kurs auf Honningsvåg in Richtung Nordkap begaben. Die Ankunft war im Gegensatz zu den vielen kleineren Häfen im Vorfeld planmäßig. „Unser Ulf“, ein jahrelanger Vertragspartner von mir, wartet bereits in der Nähe des Hafens mit einem Bus auf uns, gleich neben den Hurtigruten – Bussen. Heute schafften wir es, als zweiter Bus loszukommen.

Nein, das ist kein „Race to the north“, aber es ist schön als Erste am Nordkapp-Plateau anzukommen. Einer von zwei Gründen, warum wir auch bei Nils dem Sami mit seinem Souvenir-Shop keinen Stopp einlegen ist, dass wir nach Ankunft am Platau direkt -noch ungehindert von den anderen Gästen- zum Globus spazieren können. Dort angekommen bleibt Zeit für ein Foto ohne störende Menschenmassen. Okay, im September passt der Begriff „Menschenmassen“ ohnehin nicht, da nur noch die Hurtigruten am Nordkapp ankommen. Es waren überraschend viele Campmobile unterwegs. Der Globus ist im Augenblick leider eine reine Baustelle, sodass es schwierig war ein „sauberes“ Foto zu schießen.

Der Rest der Zeit am Nordkap steht zur individuellen Verfügung.

In der Halle, die im Sommer täglich bis zu 10.000 Menschen beherbergen muss, finden Sie einen gut ausgestatteten Souvenirshop, ein Kino und eine kleine Kapelle. Geht man den Gang zur Kapelle hinunter, gelangt man zu einem Vortragssaal. Hier befindet sich auf der linken Seite eine unscheinbare Tür. Diese führt zu einem Baklon, der in die Steilwand des Nordkapfelsens eingelassen wurde. Leider war dieser Balkon diesmal wegen Reparaturarbeiten geschlossen.

Der zweite Grund für den fehlenden Stopp bei dem Sami Verkaufsstand war, dass ich die Zeit lieber für zwei kurze Halte unterwegs nutzen wollte, um die Rauheit der Insel spüren zu können. Unser Busfahrer suchte uns schöne Plätze dafür aus.

Der späte Nachmittag bis in die Abendstunden war der Reise auf dem Nordmeer gewidmet. Die Häfen Berlevåg und Meham sind zu klein um sich dort länger aufzuhalten.

 

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