Hurtiguten Reisebericht 2018 Gruppenreise Tag 4

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  • 25. September 2018

25.09.2018         Der Saltstraumen und der Vestfjord

In der Nacht haben wir verschiedene kleine Häfen passiert, die See ist zum Glück recht ruhig geblieben. Für unseren Ausflug habe ich ein Maxitaxi bestellt, dass uns zum Saltstraumen fahren wird. Unser Taxifahrer hat die Idee noch ein Stückchen über die Saltstraumen-Brücke hinaus zu fahren. Ca. 2 Kilometer weiter folgt eine weitere Brücke und dahinter liegt ein kleines Fischerdorf. Das Wetter ist gut und wir genießen das Panorama und die frische Luft.

Saltstraumen – Brücke

Dann geht es wieder zur Brücke über den Saltstraumen, kurz vor Höchststand der Flut. Noch immer strömt mehr Wasser durch die schmale Landunterbrechnung in den kleinen Fjord, als eigentlich durchpasst. Die durch die gewaltige Strömung entstehenden Strudel lassen sich von oben am besten beobachten. Wir spazieren über die hohe Brücke, unser Taxi wartet auf der anderen Seite auf uns.

gefürchteter Vestfjord

Pünktlich sind wir wieder am Schiff. Unsere Bordreiseleitung sagt uns eine turbulente Überfahrt über den Vestfjord zu den Lofoten voraus. Kein Wunder, bei dem Wind! Der Vestfjord ist berüchtigt. Die Herbst- und Winterstürme lassen meterhohe Wellen entstehen. Auf der Backbordseite unserer MS Trollfjord erscheint der Tranoy Fyr, ein wunderschöner Leuchtturm. Der Seegang nimmt stetig zu. In der Ferne taucht die Lofotwand auf, mit dem rettenden Hafen von Stamsund. Ingesamt zeigt sich der Vestfjord heute von seiner passablen Seite, allen in der Gruppe geht es gut und Alle genießen das Panorama der Lofoten.

Ausflug Wickingerfest

Eine Teilnehmerin hat den Ausflug zum Wikingerfest gebucht. Später berichtet sie mir, dass die Tour generell sehr schön gewesen ist. Lediglich die Versuche im Anschluss an den Aufenthalt im Wikinger-Langhaus noch Souvenirs zu verkaufen, hat sie gestört. Erwähnenswert war aber auch die lange Strecke im Bus von Stamsund nach Svolvær, insbesondere da es zu dieser Jahreszeit eine Tour durch die Dunkelheit ist. Also: eher ein mäßig guter Ausflug.

Svolvaer

Währenddessen erreichten wir Svolvær. Wir bummeln hinüber zum Scandic-Hotel und auf dem Weg erzähle ich etwas über das „Gold der Lofoten“; den Stockfisch. Die Fische werden als erstes ausgenommen, die Köpfe vorher abgetrennt. Je zwei Fische werden dann an den Schwänzen gebunden und aufgeklappt über die Gestelle gehängt, die man überall im Ort sieht. Die Schüler der Insel verdienen sich zu dieser Zeit eine goldene Nase, wenn sie die Zungen der Fische herausschneiden. Eine Delikatesse die es nur auf den Lofoten zu verköstigen gibt: Torsketung. Auch die Köpfe werden zum trockenen aufgehängt und später nach Afrika verkauft. Dort angekommen werden sie zur Gewinnung von Suppe weiter verwertet. Die getrockneten Dorsche dagegen werden bevorzugt in Spezialitätenlokale und in die katholischen Regionen der Erde. In der Fastenzeit ist der Fisch ein beliebtes Abendessen.

Der Trollfjord

Um 22:00 Uhr verlässt das Schiff den Hafen und begibt sich in den Raftsund, einer Wasserstraße, die die Lofoten und die Vesterålen – Inseln trennt. Hier befindet sich ein weiterer landschaftlicher Höhepunkt unserer Reise, der Trollfjord. Wenn es das Wetter und die Strömung zulässt, fährt unser Kapitän auch Nachts in den Fjord ein. Das Wetter passt und die Fahrt in den Fjord ist einfach klasse. Die Felsen an den Seiten des Fjordes werden von den Scheinwerfern der MS Trollfjord angestrahlt. Mystisch!

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